Informationsabend Heizungsanlagen

Für den 31.08.2022 hatte der Vorstand zu einer Informationsveranstaltung zur Thematik Heizungssysteme und –alternativen in den Saal der Gaststätte Futterkiste eingeladen. Wegen der aktuellen Brisanz dieser Problematik hatten sich 70 Teilnehmer angemeldet und der Veranstaltungsraum war sehr gut gefüllt.

Als Referent hatte sich Stefan Zeußel von der Firma Weißhaupt bereit erklärt, die Thematik aus fachlicher Sicht zu erläutern. Die Firma Weißhaupt betreibt im Gewerbegebiet Wachau eine Filiale für den Vertrieb von Heizungsanlagen.

Unter Beachtung der aktuellen Verfügbarkeit von Heizgas und der damit verbundenen Preisentwicklung wurden durch Herrn Zeußel die Nutzung der Wärmepumpentechnik für die Zukunft favorisiert.

Wärmepumpen wandeln in der Umwelt gespeicherte thermische Energie in Wärme um, statt Gas oder Öl zu verbrennen. Als Wärmequellen dienen Luft, Erde und Wasser. Solarthermie eignet sich perfekt zur Trinkwassererwärmung und Unterstützung der Heizwärmeversorgung. Es muss jedoch auch erwähnt werden, dass diese Anlagen relativ investitionsintensiv sind. Fördermöglichkeiten sind noch vorhanden. Man kann jedoch nicht sagen, wie lange sie nutzbar bleiben.

Ein wichtiger Punkt für alle Haushalte, die eine alte Gasheizung nutzen ist, dass die Bundesregierung beim Heizungstausch strenge Regeln für Immobilienbesitzer plant. Ab 2024 soll jede neue Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden.(https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/heizungstausch-ab-2024-so-aufwendig-kann-es-werden,TEymbOf)

Eine solche Forderung lässt sich in unserer Siedlung nur schwer erfüllen. Dachflächen für die Nutzung von Solarenergie sind nur begrenzt verfügbar. Pellet Nutzung erfordert große Vorratsbehälter.

Das bedeutet, der Einbau einer neuen Gasheizung mit Brennwerttechnik muss bis 2024 abgeschlossen sein, wenn man diese Forderungen nicht erfüllen kann.